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Interview

„Verantwortung über die Diabetes-Therapie hinaus“

Von AstraZeneca GmbH · 2014

Für das forschende Arzneimittelunternehmen AstraZeneca gehört Diabetes zu den Hauptgeschäftsbereichen. Im Interview erläutert Dirk Greshake, Geschäftsführer von AstraZeneca Deutschland, warum diese Erkrankung eine stetige Herausforderung für alle Beteiligten bleibt und das Thema Verantwortung bei Diabetes von Bedeutung ist.

Welche Rolle spielt Diabetes im Gesundheitswesen?

Diabetes ist auf dem Weg, die Volkskrankheit Nummer eins zu werden. In Deutschland sind über sechs Millionen Menschen betroffen. Die meisten davon – über 90 Prozent – haben Diabetes Typ 2. Es wird geschätzt, dass diese Diabetesform in den nächsten Jahren noch deutlich häufiger und in früheren Lebensjahren auftreten wird. Diese hohe Zahl der Betroffenen belastet das Gesundheitssystem: Vor allem diabetesbezogene Komplikationen und Folgeerkrankungen verursachen hohe Kosten, Frühberentung und Arbeitsausfallzeiten. Die heutige Diabetes-Therapie zielt daher darauf ab, Spätfolgen zu verringern. Möglich ist dies durch einen Therapieansatz, der viele individuelle Patientenfaktoren berücksichtigt.

Welche Herausforderungen stellen sich bei der Bewältigung der Erkrankung?

Für den Patienten ist die Diagnose Diabetes zunächst einmal ein Schock – schließlich ist die Erkrankung nicht heilbar und kann das Berufs- und Privatleben stark einschränken. Diabetes ist also eine tägliche Herausforderung: Besonders bei der Änderung von Lebensgewohnheiten hin zu mehr Bewegung und gesünderer Ernährung sowie bei der Integration der Therapie in den Alltag benötigen Patienten kompetente Unterstützung. Für Ärzte wiederum ist die Behandlung von Typ 2 Diabetes komplexer geworden: Sie erfordert bei jedem Patienten individualisierte Therapieziele, wobei unter anderem Alter, Diabetesdauer, Begleiterkrankungen und Körpergewicht einbezogen werden. Weiterhin müssen Vor- und Nachteile der Therapieoptionen individuell abgewogen werden. Beispielsweise sollten Diabetesmedikamente weder eine Gewichtszunahme noch Unterzuckerungen fördern, was aber nicht alle Substanzen leisten.

Wie äußert sich die Verantwortung von AstraZeneca für Diabetes Typ 2?

Aufgrund unserer Kompetenz als forschendes Arzneimittelunternehmen mit fundierter Expertise in Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen haben wir den Entschluss gefasst, uns noch stärker im Bereich Diabetes zu engagieren. Nach der Übernahme der Anteile unseres bisherigen Partners Bristol-Myers Squibb an unserer Diabetes-Allianz arbeiten wir daran, unter einem Dach die Effektivität und Effizienz des Geschäftsbereichs Diabetes zu erhöhen, Serviceangebote für Patienten und Ärzte auszubauen sowie das Potenzial unserer Produkte weiterzuentwickeln.

Wie passt das Produktangebot Ihres Unternehmens in die Therapie von Typ 2 Diabetes?

Wir bieten mit unseren sechs Diabetesmedikamenten ein vielseitiges Angebot, zu den heutigen Anforderungen an die Therapie des Typ 2 Diabetes passt. So ist bei unseren Produkten das substanzeigene Risiko für Unterzuckerungen nicht vorhanden oder nur minimal ausgeprägt und eine Gewichtszunahme kann mit ihnen vermieden werden – bei einer vergleichbaren Wirksamkeit mit älteren Substanzen, die diese Nebenwirkungen oftmals mit sich führen.
Weiterhin haben wir den ersten Vertreter einer komplett neuen Substanzklasse in unserem Portfolio, durch dessen innovatives, insulinunabhängiges Wirkprinzip überschüssiger Zucker über den Urin ausgeschieden wird – mit lang anhaltender Blutzuckersenkung und positiven Zusatzeffekten wie einer Abnahme des Körpergewichts. Bei einer Substanz mit anderem Wirkprinzip wird der blutzuckerregulierende Effekt von körpereigenen Darmhormonen nachgeahmt – und durch eine patentierte Depot-Formulierung ist es möglich, dass das Medikament nur einmal pro Woche gespritzt werden muss. Schließlich ist uns auch bewusst, dass auch die Therapiekosten maßgeblich sind. Daher haben wir mit den Kostenträgern entsprechende Erstattungspreise vereinbart, die es ermöglichen, unsere Präparate einem breiten Kreis von Patienten zugänglich zu machen. 

In welcher Form engagiert sich AstraZeneca außerdem im Therapiegebiet Diabetes?

Wir übernehmen Verantwortung über die reine Diabetes-Therapie hinaus. Dabei fangen wir schon mit unseren eigenen Mitarbeitern an, die durch moderne Fortbildungskonzepte in Zusammenarbeit mit Universitäten qualifiziert werden. 
​Wir haben in letzter Zeit zudem zahlreiche innovative Serviceangebote entwickelt, die sich an Patienten und Ärzte, aber auch an Diabetes-Berater oder Medizinische Fachangestellte richten. Beispielsweise haben wir für Patienten ein Diabetes-Portal gestartet, mit dem wir Betroffene durch Aufklärung, Informationen über Therapien und praktische Ratschläge unterstützen. Für Ärzte haben wir neuartige Fortbildungskonzepte entwickelt, teils in Kooperation mit Experten und Diabetes-Verbänden. Neben bewährten Formaten setzen wir hierbei vermehrt auf zeitgemäße digitale Angebote. Der Fokus unseres Engagements ist dabei immer: Die Versorgung von Menschen mit Typ 2 Diabetes und ihre Lebenssituation zu verbessern.

Kontakt

AstraZeneca GmbH
Tinsdaler Weg 183
22880 Wedel
E-Mail: info@astrazeneca.de
Web: www.zuckerkrank.de

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