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Gefäßerkrankungen

Gefäßschäden durch Diabetes: das muss man wissen

Von Thomas Pfaff · 2019

Gefäßkrankheiten gehören zu den häufigsten Folgeerscheinungen einer Diabeteserkrankung. Deshalb liegt der Schwerpunkt bei der Behandlung von Diabetes auf der Diagnostik von Gefäßkrankheiten, denn sie sind immerhin für rund 75 % aller diabetesbedingter Todesfälle verantwortlich. Während sich Fortschritte auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Medizin positiv auf Nichtdiabetiker ausgewirkt haben, bleiben ähnliche Erfolge bei Diabetikern aus. Aber was sind die Gründe dafür?

Diabetes ist eine Krankheit, die sich schleichend entwickelt. Er wird beispielsweise oft erst dann diagnostiziert, nachdem der Patient bereits einen Schlaganfall erlitten hat. Diese Eigenschaft des Diabetes ist besonders tückisch, da die Krankheit im gesamten Körper um sich greift und unermesslichen Schaden anrichtet. Die Schwankungen der Glukosekonzentration, die für den Diabetes typisch sind, beeinflussen die Gesundheit der Gefäße, die sehr empfindlich auf jegliche Veränderungen des Blutzuckerspiegels reagieren. Dabei ist es unwichtig, ob der Patient an einem Typ-1- oder einem Typ-2-Diabetes leidet – das Risiko ist bei beiden Erkrankungstypen gleich hoch. Hinzu kommt, dass vor allem bei einem Typ-2-Diabetes oft weitere Faktoren wie Fettstoffwechselstörungen, erhöhte Cholesterinwerte und ein erhöhter Blutdruck vorliegen, die die Erkrankungsgefahr verschärfen.

Bei Diabetes kommt es zu einer Verzuckerung der Strukturproteine in den Blutzellen und an den Gefäßwänden. Dies führt zu Thrombosen (Blutgerinnsel), die die Durchblutung stören. Eine Folge diabetisch bedingter Gefäßerkrankungen sind Nervenschmerzen, sogenannte Neuropathien, die überall dort auftreten, wo der Blutfluss gehemmt ist.

Die häufigsten Gefäßerkrankungen

Je nachdem welches Organ betroffen ist, kommt es zu verschiedenen Komplikationen. Bei Schädigung der Kapillaren, die die Netzhaut des Auges mit Blut versorgen, kann es zu Sehbeschwerden und schlimmstenfalls zu einer Erblindung kommen. Bei arteriellen Verengungen im Bereich des Herzens ist ein Herzinfarkt sozusagen vorprogrammiert, und Durchblutungsstörungen des Gehirns verursachen oft einen Schlaganfall.

Prävention von Gefäßkrankheiten

Für Diabetiker ist eine regelmäßige Gefäßuntersuchung eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung schwerwiegender Komplikationen. Bei der Gefäßdiagnostik wird von dem behandelnden Arzt eine körperliche Untersuchung durchgeführt, die Aufschluss über den gesundheitlichen Zustand der Gefäße gibt. Mit einem Ultraschallgerät können Verengungen der Gefäße rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Die Ultraschallmethode ist vor allem für die Hals- und Beinarterien geeignet, bei tiefer liegenden Arterien hingegen erfolgt die Untersuchung durch eine sogenannte Angiographie, bei der ein Kontrastmittel über einen Katheter direkt in die zu untersuchenden Gefäße gespritzt wird. Seit Kurzem gibt es auch eine Alternative zur herkömmlichen Angiographie: Die Magnetresonanz-Angiographie bedient sich starker Magnetkräfte, mit deren Hilfe Arterien in Bauch, Brustkorb, Hals und Beinen abgebildet werden können.

Bei der Prävention von Gefäßerkrankungen hat auch der Diabetes-Patient selbst die Möglichkeit, seine Gesundheit in die Hand zu nehmen. Am wichtigsten ist es, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Dazu gehören regelmäßige Bewegung sowie eine gesunde Ernährung. Auch das Rauchen hat einen negativen Einfluss auf die Durchblutung und sollte deshalb unbedingt aufgegeben werden. Man sollte darauf achten, seine Arzttermine stets einzuhalten und dem Arzt eventuelle Veränderungen sofort mitzuteilen. Bei einer medikamentösen Therapie sollte man die Vorgaben unbedingt beachten und sich an die ärztlichen Verordnungen halten.

Weitere Information rund um das Thema Diabetes finden Sie auf der Infoseite der Europa-Apotheek: https://www.europa-apotheek.com/diabetes-magazin/

Kontakt

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